Technikjournalismus: Besonderheiten der Recherche

Wie ein Fachbericht entsteht
Fachartikel, Autor: Stefan Braun © 2008

Veröffentlichung Januar 2008, Heft 01/2008
Seite 16 – 23, Rubrik Fachjournalismus, 50.000 AS, 34 NS
Der Fachjournalist, Fachjournalismus, PR, Fachmedien

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Man kann nicht über etwas Technisches intensiv und leidenschaftlich schreiben, wenn man das, worüber man schreibt, nicht selbst ausprobiert oder man keine eigene praktische Erfahrung hat! Technikjournalismus steht und fällt mit der Qualität des Fachjournalisten. Technikjournalismus ist nur dann perfekt, wenn die komplexe technische Thematik perfekt und fachlich fundiert recherchiert, didaktisch dargestellt und visuell unterstützt wird.

„Gut recherchiert ist halb geschrieben“
, wie es so schön im sprichwörtlichen Gebrauch heißt. Oder anders ausgedrückt, es lässt sich ein weißes Blatt Papier nur schwer mit sinnvollen, nachvollziehbaren, verständlichen und fachlich fundierten Wörtern füllen, wenn man nicht weiß, um was es eigentlich geht. Insbesondere trifft das für den Technikjournalisten zu.

Technikjournalismus, heute eher immer noch als Kunstbegriff verstanden, muss sich erst mit der Zeit in den Sprech- und Bedeutungsgebrauch einfinden. Er hebt sich von anderen journalistischen Disziplinen zum Teil gravierend ab und ist erklärungsbedürftig.

Der Technikjournalismus wurde bereits vor fast 100 Jahren praktiziert, lange bevor er einen eigenständigen Namen hatte. Einige Tipps für die technikjournalistische Recherche bietet dieser Beitrag als Vorabveröffentlichung zu dem im Frühjahr 2008 erscheinenden Buch “Technikjournalismus”.

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Dr. Stefan K. Braun, geboren in Solothurn (Schweiz), ist Dipl.-Ing. für Medien und Dipl.-Sachverständiger (BWA). Er studierte an der Hochschule der Medien in Stuttgart sowie an der Europäischen BWA Hochschule für Wirtschaft und Management in St. Gallen / Schweiz. Von 08/2013 – 02/2017 absolvierte er ein Promotionsstudium an der Comenius Universität, Fakultät für Management, in Bratislava (Slowakei). Dr. Braun ist Medieningenieur, Verleger, Herausgeber und Autor. Dr. Stefan K. Braun arbeitet heute als Medienexperte, Kommunikationsspezialist und Sachverständiger für Medienproduktion und Mediendesign in Frankfurt am Main. Er ist Autor zahlreicher Buch- Fachveröffentlichungen und vertritt als Delegierter der „Berufsgruppe Verleger“ die Rechte und Interessen der außerordentlichen und angeschlossenen Mitglieder der Verwertungsgesellschaft GEMA. Bei der IHK Frankfurt am Main ist er Mitglied in den Prüfungsausschüssen für Mediengestalter, Gestaltung und Technik Digital, Konzeption + Visualisierung, Beratung + Planung sowie Gründungsmitglied des Prüfungsausschusses Musikfachwirt/-in (IHK) in Frankfurt am Main. Dr. Stefan K. Braun hält Vorträge zu aktuellen Medienthemen und ist Lehrbeauftragter in den Bereichen Medienmanagement und Medienwirtschaft. Aktuelle Buchveröffentlichung: „Verhaltensabhängige Betrachtungen bei Piraterieabsichten“ in „Wissenschaft und Forschung (2017)“ (uni-edition, Berlin).

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