Plesk FTP Nutzer und Passwort auslesen / löschen

Mit einem sehr seltenen Problem war ich nach 15 Jahren Plesk-Praxis beim Anlegen einer neuen Subdomain (als Hauptdomain angelegt) in Plesk Onyx (v17.x) konfrontiert: Es war kein Zugriff über FTP auf den Speicherplatz möglich. Obwohl ich Dutzende von Domains mit gleicher Konfiguration über Plesk eingerichtet habe und alle diese Domain fehlerfrei laufen, stand ich vor einem Rätsel. Die Subdomain habe ich gelöscht und neu angelegt. Dieser Vorgang führte nicht dazu, dass der Zugriff über FTP funktionierte. Ganz im Gegenteil entstand ein weiteres Problem: der zuvor gewählte Benutzername war vergeben und konnte nicht erneut für das Anlegen des FTP-Kontos gewählt werden. Ein weiterer Versuch, die Subdomain zu löschen und wieder neu anzulegen, führte lediglich dazu, dass auch der zuvor gewählte zweite Benutzername nun ebenso belegt war. Die von Plesk angelegten Verzeichnisse konnten (über den FTP-root-Zugang) nicht gelöscht werden. Verschiedene Repair-Versuche in Plesk brachten nicht den gewünschten Erfolg, z. B.
Weiterlesen

Open Access (OA)

Zeitschrift “THESE
Mitgliederzeitschrift für Promovierende und Promovierte
Publikation Thesis Verlag e. V., Wabern

Open Access (OA)
In der Erklärung der Budapest Open Access Initiative (BOAI) wird für wissenschaftliche Literatur definiert:
“Open Access meint, dass diese Literatur kostenfrei und öffentlich im Internet zugänglich sein sollte, so dass Interessierte die Volltexte lesen, herunterladen, kopieren, verteilen, drucken, in ihnen suchen, auf sie verweisen und sie auch sonst auf jede denkbare legale Weise benutzen können, ohne finanzielle, gesetzliche oder technische Barrieren jenseits von denen, die mit dem Internet-Zugang selbst verbunden sind. In allen Fragen des Wiederabdrucks und der Verteilung und in allen Fragen des Copyrights überhaupt sollte die einzige Einschränkung darin bestehen, den jeweiligen Autorinnen und Autoren Kontrolle über ihre Arbeit zu belassen und deren Recht zu sichern, dass ihre Arbeit angemessen anerkannt und zitiert wird.” (Quelle: Budapest Open Access Initiative (BOAI))
Weiterlesen

Rezension: Einführung in die qualitative Sozialforschung

Zeitschrift “THESE
Mitgliederzeitschrift für Promovierende und Promovierte
Publikation Thesis Verlag e. V., Wabern

Rezension: Einführung in die qualitative Sozialforschung
Das seit 1990 existierende Standardwerk von Philipp Mayring ist aktuell in einer neuen 6. Auflage erschienen. Mayring hat mit seinem Methodenbuch die methodischen und methodologischen Grundlagen wissenschaftlichen Vorgehens sehr anschaulich und in komprimierter Form beschrieben. Er postuliert, dass qualitative Forschung keine beliebig einsetzbare Technik ist, sondern eine Grundhaltung, ein Denkstil, der auch in einem anderen Gegenstands-verständnis fußt, der immer streng am Gegenstand orientiert ist. Das Buch stellt Bezüge zum Gegenstandsfeld her, möchte einer Trennung zwischen Gegenstands- und Methodenspezialisten entgegenwirken und bietet Unterstützung bei der Überprüfung der Aussagekraft von Projekten und deren Methodik.
Weiterlesen

Wissenschaft und Forschung 2015

Wissenschaft und Forschung (Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge zur Forschung)
Hofbauer, G.; Oppitz, V. (Hrsg.)

Sammelband mit wirtschaftswissenschaftflichen Beiträgen
Deutsch und Englisch
338 Seiten, 17,6 x 25 cm, 1. Auflage 2015
ISBN 978-3-944072-38-8 (Hardcover)
ISBN 978-3-944072-34-0 (Softcover)
uni-edition, Berlin

Veröffentlichung Juli 2015

Forensischer Nachweis von Urheberrechtsverletzungen durch Digitales Audio-Sampling
Erscheinungsformen, Analyseverfahren und Kennzeichnungsstrategien
(S. 247-272)
Autor: Stefan Braun © 2015
Weiterlesen

Der Irrtum mit der Doppelschöpfung

Zeitschrift “Der Sachverständige
Fachzeitschrift für Sachverständige, Kammern, Gerichte und Behörden
Publikation in Verlag C.H. Beck oHG, 03/2015

Fotografen, Gestalter, Musiker und bildende Künstler können nicht sicher sein, dass Ihre kreativen Leistungen gegen Ideenklau oder konkreter (Teil-)Übernahme in fremde Werke geschützt sind. Andererseits besteht (fälschlicherweise) vielfach die Auffassung, dass Ideen und Werkleistungen von anderen Quellen ungefragt übernommen werden dürfen, solange sie vor Veröffentlichung entsprechend bearbeitet und verändert werden.

Entdeckt der Kreative sein Werk oder eine ähnliche Fassung im Internet oder in einer anderen Veröffentlichung, liegt der Verdacht eines Plagiates nahe. Dies gilt für Fotografien, Grafikdesign, Musikwerke, Literatur und bildende Kunst gleichermaßen. Wird der betroffene „Plagiator“ zur Rede gestellt, wird verschiedentlich mit einer zufällig entstandenen „Doppelschöpfung“ argumentiert.

Als Doppelschöpfung wird ein Werk bezeichnet, das mit einem bereits bestehenden Werk eines Dritten identisch ist. Werke, die einer zufälligen, echten Doppelschöpfung unterliegen, stimmen in der Regel in ihrer Idee überein, weichen dann aber in der schöpferischen Umsetzung mehr oder weniger leicht ab. Die geistige Schöpfung setzt eine individuelle, objektive Neuheit voraus. Bewusste, unveränderte oder veränderte Übernahmen geistiger Leistungen und Werke oder Teile daraus unter Anmaßung der Urheberschaft sind den Plagiaten zuzuordnen.

“Erschienen in der Fachzeitschrift Der Sachverständige, Ausgabe 3/2015, 03.03.2015, S. 55-57, München/Frankfurt/DE 2015, www.beck.de. Vervielfältigung und Nachdruck nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des Autors und der Redaktion.”
ISSN 0948-9908

Print-Publikation
Online-Publikation

Der Irrtum mit der Doppelschöpfung

Frequenzmodulierter Raster – Ein Raster für alle Fälle?

Frequenzmodulierter Raster – Ein Raster für alle Fälle?

Erscheinungsdatum 16. Oktober 2014
in der Zeitschrift “Deutscher Drucker
Fachmagzin für Vorstufe, Crossmedia, Druck und Weiterverarbeitung.

Ein periodisch erscheinender Veranstaltungskatalog wurde standardmäßig im amplitudenmodulierten Rasterungsverfahren hergestellt. Zur Qualitätsverbesserung wurde bei Folgeaufträgen auf das frequenzmodulierte Rasterungsverfahren umgestellt. Im Folgedruck entstand eine massive Qualitätsverschlechterung. Was waren die Ursachen?
Weiterlesen

Forensic Evidence of Copyright Infringement by Digital Audio Sampling, IJCSDF Vol. 3, No. 3, 07-2014

International Journal of Cyber-Security and Digital Forensics (IJCSDF)
A Peer Reviewed, Refereed, Indexed and Leading Journal in Cyber Security and Digital Forensics

Forensic Evidence of Copyright Infringement by Digital Audio Sampling
Analysis – Identification – Marking

ISSN 2305-0012 (online)
Seiten 170-182
Vol. 3, No. 3
Year of publication 2014
Date of publication 2014-07-31
DOI: 10.17781/P001337
Owner: The Society of Digital Information and Wireless Communications
Published by The Society of Digital Information and Wireless Communications
Miramar Tower, 132 Nathan Road, Tsim Sha Tsui, Kowloon, Hong Kong

The Society of Digital Information and Wireless Communications (SDIWC)

Abstract. In recent years, the number of attempts to use digital audio and video evidence in litigation in civil and criminal proceedings has increased. Technical progress makes editing and changing music, film and picture recordings much easier, faster and better. The methods of digital sampling differ from the conventional pirated copy in that using a sample involves extensive changes and editing of the original work. Different digital sampling methods make the technical analysis and the legal classification more difficult. Targeted analysis methods can clearly identify a case of sampling and belong to the main field of forensic analysis. If persuasive evidence of an unauthorized use of sampling cannot be produced, the proof is useless in the legal process. Labelling technologies that are applied correctly make an important contribution to the effective detection of unauthorised sound sampling. There are hardly any holistic approaches that integrate the problem of sound sampling into the fields of analysis, identification, and labelling. In combination with specific technical protective mechanisms against sampling, an unauthorised use of samples protected by copyrights can be prevented or reduced. Using and sampling somebody else’s piece of music or video can be a copyright infringement. The copyright and the neighbouring rights of performing artists and the neighbouring rights of phonogram producers are affected by the consequences of illegal sampling. Part 1 of the article introduces the problems of digital audio sampling, Part 2 describes the typical manifestations of sampling, Part 3 illustrates various analytical procedures for the detection of audio sampling and Part 4 shows the identification by labelling strategies.

Keywords audio ∙ authentication ∙ bootlegging ∙ digital techniques ∙ single sound sampling ∙ ENF ∙ Electric Network Frequency ∙ forensics ∙ forensic audiology ∙ realtime frequency analysis ∙ cryptography ∙ neighbouring rights ∙ melody ∙ mash-up ∙ mix production ∙ multi-sampling ∙ phase inversion ∙ remix ∙ sample medley ∙ sound sampling ∙ sound separation ∙ spectrogram ∙ spectrometer measurement ∙ sound collage ∙ sound sequence sampling ∙ copyright ∙ watermarking

IJCSDF Cover

The International Journal of Cyber-Security and Digital Forensics (IJCSDF) is a knowledge resource for practitioners, scientists, and researchers among others working in various fields of Cyber Security, Privacy, Trust, Digital Forensics, Hacking, and Cyber Warfare. We welcome original contributions as high quality technical papers (full and short) describing original unpublished results of theoretical, empirical, conceptual or experimental research. All submitted papers will be peer-reviewed by members of the editorial board and selected reviewers and those accepted will be published in the next volume of the journal.

As one of the most important aims of this journal is to increase the usage and impact of knowledge as well as increasing the visibility and ease of use of scientific materials, IJCSDF does NOT CHARGE authors for any publication fee for online publishing of their materials in the journal and does NOT CHARGE readers or their institutions for accessing to the published materials!

As such, IJCSDF reserves the right to select only best submitted papers for publication. All submitted papers would be reviewed by at least two reviewers and one member of editorial committee.

Konferenz: DigitalSec2014 International Conference on Digital Security and Forensics 06-2014

The International Conference on Digital Security and Forensics (DigitalSec2014)

Detection of a Misuse of Digital Sound Sampling Manifestations, Analysis Methods and Labelling Strategies in Connection with Copyright Infringements

ISBN: 978-0-9891305-7-8
Seiten 100-109
Year of publication June 2014
Herausgeber: VSB-Technical University of Ostrava, Czech Republic
Verlag: The Society of Digital Information and Wireless Communications (SDIWC), Wilmington, New Castle, DE 19801, USA

Titel Tagungsband: DigitalSec2014 Proceedings, The International Conference on Digital Security and Forensics (DigitalSec2014) June 24-26, 2014
Konferenzprogramm

The Society of Digital Information and Wireless Communications (SDIWC)

Abstract. Nowadays the rapid technical progress makes editing and changing music, film and picture recordings more and more easy, fast and good. Computers with editing software have replaced keyboards, synthesizers and analogue multi-track technology in music and film production. The methods of sampling differ from the conventional pirated copy in that using a sample involves extensive changes and editing of the original work. For a pirated copy, the original remains unaltered. Different sampling methods make the technical analysis and the legal classification more difficult. Only if an analysis has been successful, a copyright infringement can be prosecuted. Specific analysis methods make it easier to clearly identify the use of samples. Labelling technologies that are applied correctly make an important contribution to the effective detection of unauthorised sound sampling. There are various articles on sound sampling with regard to copyright and many articles on individual technical methods. However, there are hardly any holistic views that integrate the problem of sound sampling into the fields of analysis, identification, and labelling. In combination with specific technical protective mechanisms against sampling, an unauthorised use of samples protected by copyrights can be prevented or reduced. Using and sampling somebody else’s piece of music or video can be a copyright infringement. The copyright and the neighbouring rights of performing artists and the neighbouring rights of phonogram producers are affected by the consequences of illegal sampling. Violations of personality rights and competition law may also lead to legal disputes.

Keywords audio ∙ authentication ∙ bootlegging ∙ single sound sampling ∙ forensics ∙ real-time frequency analysis ∙ interference ∙ cryptography ∙ neighbouring rights ∙ melody ∙ mash-up ∙ mix production ∙ multi-sampling ∙ phase inversion ∙ remix ∙ sample medley ∙ sound sampling ∙ sound separation ∙ spectrogram ∙ spectrometer measurement ∙ sound collage ∙ sound sequence sampling ∙ copyright ∙ watermarking

The International Conference on Digital Security and Forensics (DigitalSec2014) that will be held at VSB-Technical University of Ostrava, Czech Republic on June 24-26, 2014. The event will be held over three days, with presentations delivered by researchers from the international community, including presentations from keynote speakers and state-of-the-art lectures.

Indexing
ResearchBib – Archived Papers for Proceeding
ResearchBib – Journal Article
Google Schoolar

Die Geschichte des öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen

Die Bedeutung des Sachverständigen als Beweismittel im gerichtlichen und außergerichtlichen Verfahren ist aufgrund schnell fortschreitender technologischer Entwicklungen in allen Lebensbereichen stark gestiegen. Bereits im mittelalterlichen Stadtleben gab es den Einsatz von Sachverständigen. Das Entstehen des Sachverständigenwesens findet ihre Anfänge in der deutschen mittelalterlichen Stadt. Damals hatten besonders fachkundige Handwerker und Meister als Sachverständige bestimmte Prüf- und Kontrollaufgaben zu erledigen. Im Straf- und Zivilprozess wurden gleichermaßen Sachverständige benötigt.

Von Gilden und Zünften (*) eingesetzt, kontrollierten Sachverständige angebotene Waren und Dienstleistungen. Mit der Zeit entwickelten sich die Gilden zu mächtigen Handelsmonopolen (z. B. Fugger, Welser, Hanse) in den jeweiligen Städten mit eigenen Handelsräumen. Dadurch gewannen die Gilden zunehmend an politischem Einfluss, wobei es ihnen zuweilen gelang, einzelne Städte politisch zu kontrollieren. Stadtverwaltungen, oft durch die kaufmännischen Gilden beherrscht, setzten bestimmte Vertrauenspersonen (Sachverständige) als Handelsfunktionäre ein.

Die als Schätzer (Taxatoren) tätigen Sachverständigen waren mit der Wertermittlung von Sachwerten beschäftigt. Wardein, auch Guardein, (lat. guardianus „Wächter, Hüter“) ist der Titel eines Beamten, der im Mittelalter die Erze und die Münzen untersuchte. Je nach Tätigkeitsschwerpunkt gab es den Erzwardein (auch Erzprobierer), der Erze untersuchte sowie den Münzwardein, der Münzen zu untersuchen hatte.

« Erschienen in der Fachzeitschrift Der Sachverständige, Ausgabe 3/2014, S. 52-53., München/Frankfurt/DE 2014, www.beck.de. Vervielfältigung und Nachdruck nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des Autors und der Redaktion. »

Print-Publikation
Online-Publikation

2014 Die  Geschichte des oeffentlich bestellten Sachverstaendigen